Die Themenbereiche verteilen sich wie folgt über einzelnen Jahrgangsstufen


Jgst. (Wochenstd.)

Themenbereiche

5  NT  (1,5)

  • Kennzeichen und Geschichte der Lebewesen
  • Körper des Menschen und seine Gesunderhaltung
  • Suchtprävention, Familien- und Sexualerziehung
  • Körperbau und Lebensweise von Säugetieren

6  NT  (2)

  • Wirbeltiere in verschiedenen Lebensräumen
  • Bau und Lebenserscheinungen der Blütenpflanzen

(2)

  • Einfache Organisationsstufen von Lebewesen
  • Einblick in die Biodiversität bei wirbellosen Tieren
  • Evolutionstheorie
  • Fortpflanzung und Entwicklung des Menschen

(2)

  • Nerven- und Hormonsystem, Sinnesleistungen
  • Suchtgefahren und Gesundheit
  • Grundlagen der Genetik
  • Immunsystem
  • Angewandte Biologie

10  (2)

  • Stoffwechsel des Menschen
  • Bau und Funktion innerer Organe
  • Ökologie
  • Angewandte Biologie

11  (3)

  • Strukturelle und energetische Grundlagen des Lebens
  • Genetik und Gentechnik
  • Neuronale Informationsverarbeitung

12  (3)

  • Evolution
  • Der Mensch als Umweltfaktor – Biodiversität
  • Verhaltensbiologie

Die Vielfalt biologischer Phänomene macht ein exemplarisches Vorgehen Basiskonzepte im Unterricht unumgänglich. Um die Inhalte zu strukturieren, orientiert sich der Biologieunterricht an Basiskonzepten, auf die bei der Behandlung der verschiedenen Fachinhalte immer wieder Bezug genommen wird:

  • Struktur und Funktion: Lebewesen und Lebensvorgänge sind an Strukturen gebunden; es gibt einen Zusammenhang von Struktur und Funktion.
  • Organisationsebenen: Lebensphänomene lassen sich auf verschiedenen Organisationsebenen erklären.

  • Stoff- und Energieumwandlung: An allen Lebensvorgängen sind Stoff- und Energieumwandlungen beteiligt.

  • Information und Kommunikation: Lebewesen nehmen Informationen auf, speichern und verarbeiten sie und kommunizieren.

  • Steuerung und Regelung: Lebewesen halten bestimmte Zustände durch Regulation aufrecht und reagieren auf innere und äußere Veränderungen.

  • Reproduktion: Lebewesen sind fähig zur Reproduktion, dabei geben sie Erbinformationen weiter.

  • Variabilität und Angepasstheit: Lebewesen sind bezüglich Bau und Funktion an ihre Umwelt angepasst. Angepasstheit wird durch Variabilität ermöglicht.

  • Entwicklung: Lebendige Systeme verändern sich mit der Zeit. Man unterscheidet die Individualentwicklung und die evolutionäre Entwicklung.

Durch die Betonung der Basiskonzepte kommen kumulatives lernen und kumulative Lernprozesse in Gang, die die Schüler schließlich dazu befähigen, Phänomene der Natur selbst einzuordnen und zu deuten. Dieser rational geprägte Zugang zur Biologie, der zunehmend an Tiefe und Komplexität gewinnt, wird durch emotionale Naturbegegnungen zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise ergänzt.

Anschlussfähige Inhalte und fachspezifische Methoden, Grundwissen die auch im weiteren Unterricht von Bedeutung sind, werden in den Lehrplänen der einzelnen Jahrgangsstufen als Grundwissen ausgewiesen, das Kenntnisse, Fertigkeiten und Haltungen umfassen kann.

Weitere Informationen auf der Internetseite des ISB:
https://www.isb.bayern.de/gymnasium/faecher/naturwissenschaften/biologie


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