Aktuelles


Termine

  • 05.09.2018
    09:00
    Nachprüfung (Tag 1)
  • 05.09.2018
    09:00 - 12:00
    Besondere Prüfung (Deutsch)
  • 06.09.2018
    09:00
    Nachprüfung (Tag 2)
  • 06.09.2018
    09:00 - 11:00
    Besondere Prüfung (Mathematik)
  • 07.09.2018
    09:00
    Nachprüfung (Tag 3)
Alle Termine im Überblick.

Bild des Monats


Chiara Emrich | Q11

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten während der Sommerferien finden sie hier.

Hinweise Schuljahr 2018/19


(bitte anklicken)

Regionalverkehr Oberbayern informiert!


(bitte anklicken)

Aktuelle Schulinfo

Ausgabe: Juli
Löchen Sie den Browser-Cache für den Fall, dass Sie eine alte Schulinfo sehen.

Update

Krankmeldungen

Für Krankmeldungen kontaktieren Sie bitte das Schülersekretariat unter einer der folgenden Telefonnummern!
  • 08856/9271-11
  • 08856/9271-12

Newsletter

E-Mail:
bestellen abbestellen

Reisetagebuch Rumänien

Reisetagebuch – 1. Tag

Am 08.07.2018 um 6:45 ist es endlich so weit: Das P-Seminar Rumänienhilfe bricht zum Muenchner Flughafen auf. Nach einer anstrengenden 9-stuendigen Reise erreichen wir das Projektgelaende in Fintinele.

Freudig werden wir und die Lehrkraefte Hopfmueller, Stadler-Hopfmueller und Schroepel von den rumaenischen Volunteers empfangen. Nach Beziehen der Zimmer und einem leckeren Abendessen geht es direkt weiter.

Ein Rundgang durch das Walderlebniszentrum des Projektgelaendes und einem darauffolgendem Crashkurs fuer Rumaenisch runden den Abend des ersten Tages perfekt ab.

Reisetagebuch – 2. Tag

Nach der langen Fahrt am vorherigen Tag waren wir sehr froh, dass es erst um 9 Uhr Fruehstueck gab. Die Dusche in der Frueh war leider sehr kalt, da es noch kein warmes Wasser gab.

Um 10 Uhr, nachdem wir alle gesaettigt waren, luden wir die von uns in Penzberg gesammelten Lebensmittel aus dem neuen Anhaenger und dem Johanniterbus mit aus. Gleich danach sortierten 3 Maedchen die Lebensmittel nach Ablaufdatum, waehrend 2 Jungs bei der Erneuerung des Zauns mithalfen. Der Rest von uns fuellte schon aufgestellte Gabbionen mit Steinen auf, welche als Mauer dienen sollen, um den Teich vor Hangabrutschung und Verschmutzung zu schuetzen.

Zum Glueck hat das Wetter mitgespielt und es war nicht allzu warm. Nach 3 Stunden Arbeit und einigen geschafften Metern begaben wir uns zum Mittagessen. Dort schlugen wir uns die Maegen mit Fleischbaellchen voll. Danach hatten wir 1 ½ Stunden fuer uns, welche uns die Moeglichkeit zum Ausruhen gab.

Um 4 Uhr setzten wir dann unsere Arbeit fort ,was uns mit Musik deutlich leichter fiel.

Um 6 Uhr war der Arbeitstag beendet und nach einer kurzen Dusche gab es auch schon Abendessen.

Reisetagebuch – 3. Tag

Nach einem anstrengenden, aber sehr produktivem ersten Arbeitstag ging es zur selben Uhrzeit weiter. Die Folgen des Vortages waren durch schmerzende Schultern und Ruecken bemerkbar, doch dies brachte uns nicht davon ab, weiter zu arbeiten.

Wir arbeiteten bis Mittag an der Erneuerung des Zaunes und an dem Fuellen der Gabbionen, anschliessend wanderten wir auf den dem Projektgelaende gegenueberliegenden Berg “Tasuleasa”, von welchem dieses Projekt seinen Namen erhielt.

Nach einer Pause mit Staerkung kehrten wir, kurz vor einem sich anbahnenden Regenerguss, auf das Projektgelaende zurueck. Dort wartete bereits Cordon Bleu auf die hungrigen Bergsteiger.

Leider konnte die Arbeit am Nachmittag nicht fortgesetzt werden, da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte.

Trotz alledem erklaerten sich zwei Helfer bereit, den Zaun um einige Meter weiter zu erneuern. Im Gemeinschaftsraum fand sich der Rest der Gruppe zu einer Spielerunde zusammen.

Um 7 Uhr gab es Pizza und Kuchen zum Abendessen. Anschliessend verfolgten wir das WM Halbfinale zwischen Belgien und Frankreich.

Reisetagebuch – 4. Tag

Nach einem koestlichen Fruehstueck arbeiteten wir weiter an unseren jeweiligen Stationen. Der Schutzwall, welchen wir aus mit Steinen gefuellten Gabbionen bauten, wurde immer laenger, dennoch liess unsere Motivation nicht nach.

Zweieinhalb Stunden spaeter erwartete uns ein leckeres Mittagessen. Es gab eine typisch rumaenische Suppe und anschliessend Chicken Wings mit Bratkartoffeln.

Gestaerkt machten wir uns nach der Mittagspause wieder ans Werk. Leider ueberraschte uns kurz nach dem Wiederaufgreifen unserer Arbeit ein Regenschauer. Dieser konnte uns allerdings unsere Motivation nicht nehmen und so arbeiteten wir weiter.

Durchnaesst, aber guter Laune entschieden sich einige dann noch dazu, einen Sprung in den Weiher zu wagen.

Anschliessend duschten wir alle warm und machten uns auf den Weg einen Bauernhof in der Naehe zu besichtigen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt mit den Gelaendewaegen durch die dichten WaelderD, Transilvaniens empfing uns ein aeusserst freundliches Ehepaar, welches uns ihren Hof mit vielen verschiedenen Tieren und grossem Grund zeigte. Auch durften wir die hausgemachten Spezialitaeten wie Kaese, Schmand und Speck probieren.

Gesaettigt und gluecklich kehrten wir auf das Projektgelaende und schauten uns gemeinsam das WM-Halbfinale Kroatien gegen England an.

Reisetagebuch – 5. Tag

Nach dem Fruehstueck stiegen wir alle in den Bus und fuhren zu einem Roma-Dorf, welches auf Karten nicht zu finden ist. Nach einer dreistuendigen Fahrt kamen wir in dem kleinen Doerfchen an und stiegen alle bei der Schule aus. Dort warteten schon sehr aufgeregte Roma-Kinder auf uns.

Die Schule besass zwei kleine Klassenraeume, ein Lehrerzimmer und Toilettenraeume. Nach einer kurzen Einfuehrung durch Alin in einem der Klassenzimmer und einem Snack teilten wir je eine Tafel Schokolade an die Schulkinder aus, welche daraufhin mit strahlenden Augen aus dem Klassenzimmer liefen.

Es folgte ein Kennenlern-Spiel auf dem Pausenhof. Danach wurde der Rest von dem mitgebrachten Essen an die Kinder verteilt, woraufhin manche Kinder uns an den Haenden fassten und uns zu ihren, meist einraeumigen Haeusern fuehrten. Dort wurden wir mit offenen Armen empfangen, und versuchten, trotz Kommunikationsschwierigkeiten, unseren Dank fuer das angebotene Essen und Trinken auszudruecken.

Anschliessend kehrten wir zur Schule zueruck und fuhren nach Rogoz, wo wir ein traditionelles nordrumaenisches Haus und dessen Raeume und Habseligkeiten kennenlernen durften. Es folgte die Besichtigung einer Holzkirche, welche im Jahre 1632 gebaut worden war. Die Tueren waren sehr niedrig gebaut, damit die Feinde nicht auf ihren Pferden in die Kirche eindringen konnten.

Dann fuhren wir ueber kurvige und holprige Strassen wieder zurueck zum Tasuleasa-Gelaende, wo wir schon mit Polenta an Steinpilzsauce erwartet wurden.

Nun steht noch ein letztes Lagerfeuer auf dem Plan, bevor wir morgen nach Hermannstadt aufbrechen.

Reisetagebuch – 6. Tag

Da wir an dem heutigen Tag eine 5-stündige Reise nach Herrmannstadt (Sibiu) vor uns hatten, frühstückten wir früher als sonst und stärkten uns alle für die Fahrt.

Nach einer anstrengenden, sehr verschlafenen, aber auch lustigen Fahrt kamen wir in Grossau an. In der Kirchenburg wurden wir sehr herzlich von einer deutsch sprechenden Dame empfangen. Sie erzählte uns in der Kirche sehr spannend über die Gemeinde und die Geschichte der Siebenbürger Sachsen. Dann zeigte sie uns den ‘Speckturm’, wo eine leckere Brotzeit auf uns wartete. Wir kauften alle fleissig ein und besorgten Mitbringsel für unsere Familien.

Nach Kaffee und Kuchen traten wir den restlichen Weg nach Herrmannstadt an und checkten in den beiden kleinen Hotels in der Altstadt ein. Danach machten wir einen Spaziergang durch die schöne Stadt.

Am Abend waren wir dann mit rumänischen Lehrern vom Erasmus-Projekt zum Essen verabredet. Nach einem sehr leckeren und interessanten Mahl hatten wir noch die Möglichkeit, die Stadt ein wenig auf eigene Faust zu erkundigen.

Reisetagebuch – 7. Tag

Unser letzter Tag in Rumänien begann damit, dass wir uns um 10 Uhr gefrühstückt am großen Stadtplatz Sibius versammelten. Herr Hopfmüller erzählte uns ein paar allgemeine Fakten über Sibiu und dessen Geschichte. Dann gingen wir los, um uns die Stadt anzuschauen. Wir besichtigten das Rathaus und die daneben stehende Kirche, gingen zur Orthodoxen Kathedrale und schauten uns diese auch von Innen an. Danach liefen wir bis zur evangelischen Stadtpfarrkirche und dem deutschen Gymnasium gegenüber und überquerten die Lügenbrücke, um in die untere Stadt zu gelangen.

Unser Rundgang endete am großen Markt und die Lehrer gaben uns daraufhin ein paar Stunden Zeit, diese wunderschöne Stadt nochmals alleine zu erkunden. Die meisten von uns machten Halt in ein paar Cafés und aßen etwas zu Mittag in einem Restaurant. Um 15:30 fuhren wir dann in mehreren Taxis zum Flughafen, wo wir nach dem Check-in die Wartezeit damit verbrachten, dass WM-Spiel Belgien vs. England anzuschauen und alle Erfahrungen dieser Woche nochmal zu reflektieren.

Nach einem angenehmen Flug und einer sanften Landung in München verabschiedeten wir uns alle voneinander und wurden von einigen Eltern, die sich dankenswerterweise zum Fahrdienst bereit erklärt hatten, abgeholt und nachhause gefahren.


Referenzen

Besucher

Heute 18

Monat 490


Zurück

Mir ist auf dieser Seite folgender Fehler aufgefallen:*